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Arbeitshilfen für den Unterricht

Stationen einer Flucht ist ein Rollenspiel. Es wurde 1995 von Chantal Barthélémy-Ruiz, Benoît Carpier sowie Nadia Clément (Argine Consultants-Paris) und der Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit des Hohen Flüchtlingskommissars der Vereinten Nationen konzipiert und gestaltet. Stationen einer Flucht ist ein pädagogisches Werkzeug, um Erwachsene und Jugendliche für die Probleme des Flüchtlingsdaseins zu sensibilisieren. Stationen einer Flucht (Ausgabe für Kinder) wurde auf der Grundlage von Spielerfahrungen mit Kindern zwischen 9 und 12 Jahren dementsprechend abgewandelt und kann sowohl im schulischen als auch im außerschulischen Rahmen verwendet werden.

Verwendung des Rollenspiels Das Rollenspiel zielt besonders darauf ab, das Bewusstsein zu schulen, Emotionen hervorzurufen und zu einem besseren Verständnis der Flüchtlingsproblematik zu führen. Ferner ermöglicht es, den Teilnehmern1 nach dem Prozess der Sensibilisierung zu vermitteln, wie sie sich zu Gunsten von Flüchtlingen einsetzen können. Das Rollenspiel basiert auf einem vereinfachten dynamischen Modell der Wirklichkeit. Eine realistische Simulation könnte für Jugendliche, die selbst Flüchtlinge sind oder traumatische Erlebnisse gehabt haben, ein Risiko darstellen. Das Rollenspiel gestattet es hingegen, eine gewisse Distanz zur Situation zu bewahren. Die bisherigen Erfahrungen mit dem Gruppenspiel mit jungen Flüchtlingen haben gezeigt, dass es nicht nur keine negativen Folgen für sie hatte, sondern dass sie sich im Gegenteil besonders wohl fühlten und von Beginn an Führungsrollen übernahmen. Das Spiel erleichterte es ihnen zudem, mit ihren Kameraden über ihre eigenen Erfahrungen zu sprechen.

 
 
 
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